DER OFFENE BEREICH UMFASST:

Teestube Süd und Teestube Südwest
Ergotherapie und Holzwerkstatt
Beratungsstelle Süd und Beratungsstelle Südwest Die Angebote des Offenen Bereiches stehen psychisch kranken Menschen, Personen in akuten oder subakuten psychischen und/oder sozialen Krisen sowie deren Freunden und Angehörigen kostenlos, unverbindlich und ohne Antragstellung zur Verfügung.
ZIELE

Der Offene Bereich dient als Anlauf- und Kontaktstelle und soll der Isolation, welche eine psychische Erkrankung häufig mit sich bringt, entgegenwirken. Die BesucherInnen finden hier einen Ort des unverbindlichen Miteinanders. Sie erhalten Hilfe und Anleitung
zur sinnvollen Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung
zum gemeinsamen Austausch
Erlernen und Vertiefen sozial-emotionaler Kompetenzen
zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten
Verbesserung der Realitätsbezogenheit und Krankheitsbewältigung
Verbesserung der Alltagsbewältigung, lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
bei Bedarf Vermittlung an in- oder aushäusige weiterführende Hilfen
Die Stärkung des Selbstvertrauens, der Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit sowie Sicherheit im Umgang mit Krisen sind wichtige Schritte zur Wiedererlangung von Selbstständigkeit, zur Prävention einer stationären Behandlungsnotwendigkeit und zum Gewinn individueller Lebensqualität.
ANGEBOTE

Die Teestuben Süd und Südwest bieten:
einen Ort für das Miteinander, zum Dasein, zu Skat- und Rommé-Runden,
preiswert Essen und Trinken
Besuche im Krankenhaus, Maßregelvollzug oder Begleitung/Vermittlung zur Klinik
Möglichkeiten zum Waschen und Trocknen der Wäsche, Haare schneiden
oder Duschen
Ausflüge und Ausstellungsbesuche, Wanderungen und Busfahrten,
Badeausflüge & gemeinsames Grillen
Die Beratungsangebote der Beratungsstellen Süd und Südwest sind kostenlos und können bei Bedarf anonym, per Telefon oder Email erfolgen.
Eingesetzte Methoden sind:
Unterstützung bei der Wahrung von materiellen und rechtlichen Ansprüchen
ndividuelle Begleitung in akuten psychischen und/oder sozialen Krisen
Einzel-, Paar- und Familienberatung und Beratung anderer Einrichtungen
Unterstützung und/oder Begleitung bei Ämter- und Behördengängen
Kontaktaufnahme zu KlientInnen im Betreuungsgebiet, die uns bekannt geworden sind
Unterstützung bei der Arbeits- und Beschäftigungssuch
Die Ergotherapie bietet hilfreiche Unterstützung um sich durch handwerkliche oder kreative Arbeiten und begleitende Gespräche in der Lebenskrise emotional zu stabilisieren, um durch geleitetes Handeln wieder Struktur zu gewinnen und an frühere Fähigkeiten und Fertigkeiten anknüpfen zu können.
Eingesetzte Methoden sind:
Biographiearbeit
kreatives Gestalten
Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (Haushalttraining, Einkäufe, Spaziergänge)
gemeinsames Musizieren oder Musik hören
Mobilisation (leichte Gymnastik, Kreislaufaktivierung)
Gedächtnistraining (10-Minuten-Aktivierung, Wahrnehmung, Allgemeinwissen, Wortfindung)
Orientierungstraining (zeitliche, personelle und örtliche Orientierung)
Die Holzwerkstatt (Spinnereistr. 7) mit ihrem arbeitstherapeutischen Ansatz ermöglicht den NutzerInnen einer arbeitsähnlichen Tätigkeit nachzugehen. Es werden keinerlei besondere Kenntnisse oder Qualifizierungen vorausgesetzt. Angeboten wird die Aufarbeitung von Möbeln, Holzfenstern, Türen, die Anfertigung von Kleinmöbeln, die Herstellung von Holzspielzeug, Laubsägearbeiten.
PROJEKT

Psychoedukation im Offenen Bereich bietet Schulungen für Betroffene, die an einer psychischen Störung/Erkrankung leiden, deren Angehörige und Freunde sowie für professionelle HelferInnen. Vermittelt werden die wichtigsten Informationen über die jeweilige Erkrankung, die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen sowie Hilfe zur Selbsthilfe durch Stärkung der Selbstwahrnehmung. Die Angebote richten sich nach Bedarf und werden öffentlich bekannt gemacht.
TEAM

Das multiprofessionelle Team des Offenen Bereiches setzt sich zusammen aus Sozialpädagoginnen, ErgotherapeutInnen, SozialassistenInnen, einer systemische Beraterin und Mediatorin sowie krankheitskompetenten ZuverdienerInnen. Das Team hält gute Verbindungen zu Kliniken, niedergelassenen FachärztInnen, TherapeutInnen und zuständigen Behörden ermöglicht so den KlientInnen jede nötige weiterführende psychosoziale Unterstützung und Begleitung.
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